3 Konsolidierungskreis und Unternehmenszusammenschlüsse
Insgesamt wurden zum 31. Dezember 2025 inklusive der Vonovia SE 600 Unternehmen (31. Dezember 2024: 612), davon 435 (31. Dezember 2024: 446) inländische und 165 (31. Dezember 2024: 166) ausländische Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Darüber hinaus wurden 15 (31. Dezember 2024: 16) inländische und eine (31. Dezember 2024: eine) ausländische Gesellschaft als Gemeinschaftsunternehmen sowie elf inländische (31. Dezember 2024: elf) und drei ausländische Gesellschaften (31. Dezember 2024: drei) als assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode bilanziert.
Ein inländisches Unternehmen (31. Dezember 2024: zwei inländische Unternehmen) wird wegen Unwesentlichkeit nicht in den Konsolidierungskreis miteinbezogen und als nicht konsolidiertes verbundenes Unternehmen ausgewiesen.
Für alle einbezogenen Tochterunternehmen gilt der 31. Dezember als Stichtag für die Abschlusserstellung.
Die Anteilsbesitzliste von Vonovia ist als Anlage Bestandteil des Konzernanhangs.
Gesellschaften, welche die Befreiungsvorschrift gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen haben, sind in der Anteilsbesitzliste entsprechend gekennzeichnet.
Die Veränderungen zum 31. Dezember 2025 im Vergleich zum Vorjahr resultieren bei den einbezogenen Unternehmen aus sechs Gründungen, zehn Zugängen wegen Erwerb, einem Zugang wegen Änderung des Konsolidierungskreises, neun Verschmelzungen, zwei Anwachsungen, einem Abgang wegen Änderung des Konsolidierungskreises und 17 Abgängen durch Verkauf.
Die Veränderungen der Gemeinschaftsunternehmen im Jahr 2025 resultieren aus einem Verkauf. Bei den assoziierten Unternehmen ergab sich ein Zugang durch eine Teilanteilsveräußerung eines bislang in den Konzern einbezogenen Unternehmens sowie einen Verkauf.
Akquisition QUARTERBACK München GmbH
Am 2. Januar 2025 hatte Vonovia über ihr 100%-iges Tochterunternehmen, die Deutsche Annington Acquisition Holding GmbH, sämtliche Anteile an der BUWOG Bauträger Süd GmbH (vormals QUARTERBACK München GmbH) erworben. Der Kaufpreis betrug rund 11,0 Mio. €. Die Gesellschaft beschäftigt 44 Mitarbeiter, die in Süddeutschland Developmentdienstleistungen erbringen. Mit dem Erwerb wird die Developmentorganisation von Vonovia in Süddeutschland weiter ausgebaut.
Der Erwerbszeitpunkt, zu dem Vonovia die Beherrschung über die BUWOG Bauträger Süd GmbH erlangte, war der 2. Januar 2025. Bei der Transaktion handelt es sich um einen Unternehmenserwerb im Sinne des IFRS 3.
Die finale Allokation des Gesamtkaufpreises in Höhe von 11,0 Mio. € auf die erworbenen Vermögenswerte und Schulden (PPA) der BUWOG Bauträger Süd GmbH zum Erstkonsolidierungszeitpunkt basierte auf den Abschlusszahlen der BUWOG Bauträger Süd GmbH zum 31. Dezember 2024 sowie den bekannten, notwendigen Anpassungen an die beizulegenden Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden.
Zum Erstkonsolidierungszeitpunkt weisen die im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses übernommenen Vermögenswerte und Schulden die folgenden beizulegenden Zeitwerte auf:
Vermögenswerte und Schulden
in Mio. € | |||
Sachanlagen | 5,9 | ||
Finanzielle Vermögenswerte | 10,7 | ||
Liquide Mittel | 1,2 | ||
Sonstige Aktiva zu Zeitwerten | 1,2 | ||
Summe Vermögenswerte | 19,0 | ||
Verbindlichkeiten aus Leasing | 4,6 | ||
Sonstige Passiva zu Zeitwerten | 3,4 | ||
Summe Schulden | 8,0 | ||
Nettovermögen zu Zeitwerten | 11,0 | ||
Gegenleistung | 11,0 | ||
Goodwill | 0,0 | ||
Die erworbenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen waren zum Erwerbszeitpunkt vollständig einbringlich. Der Bruttobetrag der erworbenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrug 0,8 Mio. €. Der Nettobuchwert, der dem beizulegenden Zeitwert entspricht, betrug 0,8 Mio. €.
Im Geschäftsjahr 2025 sind in Bezug auf die Akquisition der BUWOG Bauträger Süd GmbH keine Transaktionskosten angefallen.
